Januar 2026
Im stilvollen Ambiente des GRACE Restaurants im Hotel Zoo Berlin lag am 29. Januar eine besondere Energie in der Luft. Rund 100 Gästinnen aus Wirtschaft, Medien und Immobilien kamen zu der von PANDION in Zusammenarbeit mit dem Medienpartner H.O.M.E Magazin initiierten Female Investment Night zusammen, einem Abend, der weit über klassisches Networking hinausging. Im Mittelpunkt standen Female Empowerment, Investments und finanzielle Unabhängigkeit: Themen, die persönlich, greifbar und vor allem mutig diskutiert wurden.



Herzstück des Abends war ein hochkarätig besetzter Panel Talk, der unterschiedliche Perspektiven aus Praxis, Unternehmertum und Investmentwelt zusammenbrachte. Mirjam Mohr, langjährige Vorständin der Interhyp Gruppe, gab tiefe Einblicke in den Immobilien- und Finanzierungsmarkt. Anaïs Cosneau, Gründerin des „Happy Immo Clubs“ und LinkedIn Top Voice, zeigte praxisnah, wie Frauen souveräne Entscheidungen im Vermögensaufbau treffen können. Gabriele Kuhn-Holtey, Vertriebsgeschäftsführerin bei PANDION, brachte ihre umfassende Markterfahrung ein, während Anna-Lena Koopmann, Journalistin und Podcast-Host, offen über Geld, Ängste, Fehler und persönliche Werte sprach.
Gemeinsam beleuchteten die Panelistinnen, warum Frauen im Durchschnitt seltener investieren und wie Finanzierung realistisch, individuell und verantwortungsvoll gelingen kann. Schnell wurde klar: Immobilieninvestments brauchen keine Perfektion, sondern Planbarkeit, Struktur und den Mut zur Entscheidung. Zuhören, reflektieren, weiterdenken – die Impulse des Panels wirkten nach und führten zu vielen persönlichen Gesprächen im Raum.



Ein zentrales Thema des Abends war der Gender Pension Gap, der in Deutschland bei 30 bis 40 Prozent liegt. Altersarmut ist weiblich: Jede fünfte Frau ist potenziell davon betroffen. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit der eigenen finanziellen Zukunft auseinanderzusetzen. Denn wer früh beginnt, hat mehr Handlungsspielraum – auch bei der Kreditvergabe, die mit zunehmendem Alter schwieriger wird. Diskutiert wurden zudem die inneren und äußeren Hürden, die Frauen vom Immobilienkauf abhalten. Viele fühlen sich beim Einstieg zunächst überfordert. Hinzu kommen tief verankerte Glaubenssätze: Über Geld spricht man nicht. Geld ist Männersache. Geld ist etwas Negatives. Diese Prägungen entstehen früh – durch Familie, Gesellschaft und Umfeld – und sind einer der Hauptgründe, warum Frauen zögern, sich mit finanziellen Themen auseinanderzusetzen. Der Abend machte Mut, diese Glaubenssätze bewusst zu hinterfragen, aufzulösen und neu zu denken. Das Panel befähigte die Frauen im Raum, Immobilieninvestments nicht länger als abstrakt oder risikobehaftet wahrzunehmen, sondern als realistische und selbstbestimmte Entscheidung. Es verband Wissen, Marktverständnis und emotionale Sicherheit – und machte aus Zurückhaltung Handlungsfähigkeit.
Die Female Investment Night zeigte eindrucksvoll: Frauen investieren anders – langfristig, werteorientiert, emotional, aber entschlossen. Dieses Mindset prägte den gesamten Abend. Investments sind Ausdruck von Haltung, Zielen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Als Unternehmen sehen wir Frauen als strategisch relevante und wachsende Zielgruppe und machen Immobilieninvestments als selbstbestimmte Entscheidung greifbar – mit Klarheit, Vertrauen und Transparenz.



Fotos: © Marie Staggat